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"Meine Motivation ist die Erschaffung von Skulpturen, die die Prinzipien von Ordnung und Chaos vernetzen. Durch die Kombination natürlicher und industrieller Prozesse - durch Material und Erscheinungsform - ergeben sich für mich Balanceakte zwischen Ratio und Fantasie.“ Mit [BLOCK BUSTER] präsentiert Eckehard Lowisch in seiner neuen, großen Einzelausstellung Skulpturen aus Marmor. Mit ironisch-konzeptuellem Ansatz setzt er die Bedeutung dieses klassischen Materials in zeitgenössischen Kontext. Seine Werke bewegen sich an der Schnittstelle von traditioneller Materialästhetik und kritischer Gegenwartskunst. Lowisch begreift den künstlerischen Prozess dabei als Auseinandersetzung mit Zeit, Arbeit und Autorschaft. Körperliche Anstrengung, Dauer und die Irreversibilität des Eingriffs setzt er bewusst in einen Kontrast zu den beschleunigten Produktionsformen der Gegenwart. Ein prägnanter Aspekt seiner Arbeit ist die Übertragung urbaner Codes : Graffitiartige Zeichen werden in das dauerhafte Material Marmor eingeschrieben und konserviert. Die flüchtige Geste des Notiznehmens verwandelt sich in eine archaische Form der Gravur – das Flüchtige wird zum bleibenden Zeichen. Zur Ausstellung erscheint ein Bastelbogen - das Selbstportrait des Künstlers - zum Selberbasteln oder Selberrahmen in 50er Auflage, nummeriert und signiert, zum Preis von €10. Eckehard Lowisch wurde 1966 in Iserlohn geboren und studierte Industrial Design und Bildhauerei bei Prof. Eugen Busmann und Prof. Norbert Thomas. Ausstellungen u.a. im Malkasten Düsseldorf, Neuer Kunstverein Wuppertal, Galerie der Stadt Remscheid, Kunstpalast Düsseldorf. 25 Jahre lang war er neben seiner eigenen künstlerischen Arbeit als Auftragsbildhauer für Tony Cragg tätig. Seit 2014 ist er Lehrbeauftragter an der Universität Wuppertal im Fachbereich Architektur, Fach: Darstellen und Gestalten bei Prof. Heinrich Weid. Sein 5Nischenprojekt, eine 5-teilige Skulpturengruppe im öffentlichen Raum der Stadt Wuppertal, befindet sich seit 2019 in der Sammlung des Von der Heydt-Museums. 2023 wurde er mit dem Kunstpreis der Christa und Enno Springmann Stiftung ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Wuppertal. Vernissage // 08. Mai 2026 // 19-22h Offener Freitag // 22. Mai 2026 // 19-22h Finissage // 18. Juni // 18-21h online erhältlich
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